meine Gedichte und Geschichten

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meine Gedichte und Geschichten

 

Chatbekanntschaft

Helga ist 60 und seid 4 Jahren geschieden. Ihr Mann hatte sie wegen einer jüngeren verlassen. Nun ist es so, das ihr alles keinen spaß mehr machte. Immer mit ihren Freundinnen unterwegs, das füllte sie nicht aus. Sie überlegte was sie noch so machen könnte, aber ihr fiel nichts ein. Bis ihr eines Tages einer ihrer Freundinnen sagte sie sollte sich mal einen PC zu legen. Da würde sie Abwechslung haben und vielleicht auch mal einen neuen Mann kennen lernen. Helga überlegte es sich und ging  nach ein Paar Tagen in ein Internetcafe um sich erstmal zu erkundigen wie das geht und ob es ihr überhaupt spaß machen würde. Ein paar Wochen später schaffte sie sich einen kompletten Pc an. Oh Gott, wie soll sie das alles hinbekommen? Im Internetcafe sah alles so leicht aus. Also holte sie sich erstmal einen Bekannten der ihr alles richtig einrichtete und alles erklärte. Nach ein Paar verwirrenden Stunden hatte sie es so einigermaßen verstanden. Nun ging es los. Erst suchte sie sich mal einen Messi wo sie ihre Freundinnen rein tat. als nächstes schaute sie erstmal überall was sie so im Net fand. Sie staunte was es alles so gab.
Unter anderem fand sie auch einen Chat wo man sich anmelden musste um nette Bekanntschaften zu machen. Da gab es verschiedene Räume, aber in welchen Raum geh ich jetzt dachte sich Helga. Am besten ich geh mal der reihe nach durch die Räume.
 Raum 1 war nichts los, im nächsten waren nur junge Leute. Dann fand sie einen Raum wo auch ältere ab 45 - 65  da waren. Also ging sie rein und begrüßte erstmal alle. Es waren 15 Leute da. Helga wurde auch von vielen zurück gegrüßt. Es waren viele Männliche Besucher da. Helga staunte nicht schlecht. Sie musste nicht lange warten bis sie angeschrieben wurde. Er war sehr nett fand sie, aber was meinte er mit Cs und Ts ? Sie fragte nach. Sie war geschockt als sie erfuhr was Cs und Ts war. Oweia wo war ich nur reingeraden dachte Helga sich, ist das überall so? Sie wollte gerade gehen als sie von einem anderen Mann angeschrieben wurde, er hieß Horst und klärte  sie erstmal auf was alles so im Chat passieren konnte. Helga schrieb über eine Stunde mit dem Mann. Dann hatte sie erstmal genug für den Tag. Sie verabredete sich mit Horst  für den nächsten Tag im Chat. Langsam fand Helga gefallen dran. Auch wenn viele schwarze Schafe in den Chats waren, die Ignorierte sie. Am nächsten Tag war sie wieder in dem Chat. Horst war auch da und wartete schon auf sie. Er half ihr auch ihr Profil einzurichten und wie man das Profil der anderen lesen konnte. Horst sein Profil gefiel ihr, er war 1,82 groß, blonde Haare und grüne Augen, 85 kg Gewicht, Sportlich, Nichtraucher und auch seid 3 Jahren geschieden. Er Wohnte nur 1 1/2 Stunden weg von ihr. Es machte ihr Spaß mit Horst zu schreiben, er war lustig und nett. Dann tauschten sie ihre E-Mail für den Messi aus. Da können wir uns besser schreiben sagte Horst. Von da ab trafen sie sich  fast jeden Tag im Messi. An manchen Tagen  war Horst unterwegs, weil er Selbstständig war.  Aber immer wenn Horst Zeit hatte war er im Messi.  Nach 8 Wochen sagte er schon Schatz zu ihr. Nach ein Paar Wochen mehr, wollten sie sich mal zum Kaffee an einem neutralen Ort treffen. Sie machten einen Tag, eine Uhrzeit und den Standort aus.  Helga freute sich schon wahnsinnig drauf. Aber bis dahin waren es noch 4 Tage.
Am nächsten Tag war Horst nicht im Messi, auch die anderen Tage nicht. Sie schrieb ihm im Messi eine Offline, bekam aber keine Antwort. Bis zum Treffpunkt auch nicht. Was nun fragte sich Helga ? Geh ich nun hin oder nicht ? Helga beschloss zum Treffen zu gehen, vielleicht ist er ja da und hatte keine Zeit vorher mit ihr zu schreiben.
Helga ging los und wartete über eine Stunde, aber wer nicht da war, war Horst. Sie war Enttäuscht. Dann dachte sie, hoffendlich ist nichts passiert. Sie machte sich sorgen. Sie schrieb ihm eine E-Mail und fragte nach. Am nächsten Tag kam eine E-Mail von ihm zurück und schrieb dass er unterwegs gewesen war und keine Zeit hatte zu schreiben. OK dachte sich Helga, das kann ja mal vorkommen. Horst meldete sich immer weniger im Messi. Zu Helga sagte er , er Hätte sehr viel zu tun in letzter Zeit und ist viel im Stress. Helga war traurig, es fing alles so schön an und nun ? Aber wenn Horst schrieb, schrieb er immer so lieb und sagte dass sie das Treffen nach holen. Denn er wollte Helga gern Real kennen lernen wie er sagte. Helga freute sich drauf, denn sie hatte Horst schon sehr lieb gewonnen. Ab und zu bekam Helga Post von dem Chat wo sie sich angemeldet hatte um Neuigkeiten zu lesen. Also ging sie rein um die Post zu lesen. Aber was war das ? Horst war auch da. Welch ein Wunder, sie dachte er hätte keine Zeit. Wenn er Zeit für den Chat hätte, hätte er sie doch mal anschreiben können. Also war Horst immer noch auf suche nach einer anderen Frau. Sie schrieb ihn an, bekam aber keine Antwort. Seltsam dachte sich Helga. 2 Tage später ging Helga wieder in den Chat, Horst war auch wieder da, er hatte sogar sein Profil etwas verändert. Was sollte das nun dachte sich Helga, also schrieb sie ihn noch mal im Chat an, bekam diesmal auch keine Antwort, auch im Messi nicht. Helga war sehr traurig darüber, warum sagte er nichts? Sie schrieb ihm eine E-Mail und fragte ihn was los wäre und warum er nicht antwortet. Warum er einfach nicht sagte dass er kein Interesse mehr an ihr hat. Aber so ? Das konnte sie nicht verstehen .Helga schrieb noch mehr, aber bekam auch darauf keine Antwort. War das alles in den Wochen nur gelogen von ihm ? Hat er mir nur was vorgemacht? Helga verstand die Welt nicht mehr. Sie konnte nicht glauben was da vor sich ging. Auch auf die 2. E-Mail Antwortete er ihr nicht. Darin schrieb sie ihm noch mal und sagte dass sie ihm aus dem Messi nimmt und alles löschte was er ihr mal geschickt hatte. Helga war sehr sehr traurig, sie dachte nicht das Horst ihr so was antun würde. Horst hat sich bis heute noch nicht gemeldet bei Helga. Nun fragt sich Helga, was hab ich nur falsch gemacht ? Oder hat Horst kalte Füße bekommen ? Oder spielt er nur mit den Gefühlen der Frauen ? Oder, oder, oder.  Insgeheim wartet Helga doch noch auf eine E-Mail von Horst, damit er sie mal aufklärt. Aber ich glaube
Helga wird es wohl nie erfahren.

Mein schwarzer Freitag

Für manche Leute ist ja Freitag der 13. ein schwarzer Tag, woran ich selber nicht glaube. Aber für mich wird der Freitag den 15. immer in Erinnerung bleiben. Es fing damit an  als ich um 8.00 Uhr aufstand und mich ins Bad begab. Ich machte mir Zahncreme auf die Zahnbürste -und wie von Geisterhand schwupdiwupp war die Creme von der Bürste runter gefallen auf dem Boden. Nachdem ich im Bad fertig war, ging ich erstmal mit dem Hund Gassi. Danach machte ich mir einen leggeren Cappuccino und stellte ihn mir auf dem Computertisch. Dabei machte ich eine falsche Bewegung und die Tasse kippte halb um. Ihr könnt Euch vorstellen was passierte. Der Cappu schwabte über und floss halb auf meine Tastatur und über meine Post. Grrrrrrrrrrrrrr - ich dachte mir, na gut schlimmer kann es nimmer werden. Denkste - es ging weiter. Nachdem ich mich wieder etwas beruhigt hatte, ging ich etwas später zum Einkaufen. Ich schnappte mir meinen Einkaufsrolli und machte mich auf den Weg. Auf halber strecke bemerkte ich das ich meine Handtasche vergessen hatte. Also musste ich wieder zurück um diese zu holen, da ja mein Geld und der Einkaufszettel drin war. Als ich im Laden war fing ich an meine Einkäufe zu machen. Ich ließ den Einkaufswagen immer am Ende oder Anfang eines Ganges stehen und holte mir das was ich brauchte. Als ich dann meinen Einkaufswagen vor mir her schob, bemerkte ich nach einer weile das es der falsche Einkaufswagen war. Also fuhr ich diesen wieder zurück und suchte meinen, den ich dann ein Gang weiter fand. Übrigens, es fiel der Frau nicht auf das ihr Wagen kurz weg war....hihi. Endlich hatte ich es geschafft meine Einkäufe ohne weitere Pannen zu erledigen. Ich ging zur Kasse, bezahlte und machte mich auf den Weg zur Bushaltestelle. Welch ein Wunder, der Bus war noch da. Ich rollte meinen schweren Einkaufsrolli in den Bus und setzte mich. Uffffffffff, das ging auch gut. Als meine Haltestelle kam, stand ich auf und rollte mit meinem Wagen klattweg über den Fuß eines älteren Herren, der mich nur schief anschaute. Manno war mir das Peinlich.
Zu Hause angekommen setzte ich mich erstmal hin und rauchte eine Zigarette um mich wieder zu beruhigen. Danach packte ich meinen Einkauf aus. Aber was war das?? In dem Einkaufswagen war eine nasse klebrige Stelle. Ich fand heraus dass es von dem Eierkarton kam, wo ein Ei kaputt gegangen war und ausgelaufen ist. Ich Packte den Rest aus und machte dann den Wagen sauber. Ich dachte mir, so was gibt doch gar nicht, jetzt gehste einfach aufs Sofa ruhst dich aus und tust für heute einfach nichts mehr.
Aber vorher noch schnell zur Toilette. Natürlich ohne Hausschuhe, was ich eine Min. später bereute. Ich stieß mit dem Fuß an die Türkante, das tat unheimlich weh. Als ich runter zum Fuß schaute, war da die Badezimmertür im Weg und ich knallte mit dem Kopf dagegen. Aber der schmerz am Fuß war größer als der kleine schmerz am Kopf. Der Zeh war mittlerweile zur doppelten Größe heran gewachsen. Ich humpelte zum Sofa und kühlte mir alle Paar Min. den Zeh. Dass mir später das Kräuterbaguette im Backofen etwas anbrannte, will ich erst gar nicht erwähnen. Als ich abends endlich im Bett war, war ich heilfroh. Aber schlafen konnte ich die halbe Nacht nicht, weil mein Zeh weh tat und pochte. So das war mein schwarzer Freitag. Heute 3 Tage Später, ich kann es  gar nicht glauben, lache ich selber darüber. Übrigens, meinem Zeh geht es schon besser, die Schwellung ist zurückgegangen. der Zeh ist nur noch blau-grün und tut fast gar nimmer weh.

Ps.   Ihr werdet jetzt sicherlich darüber lachen und denken, so viel Pech kann doch ein Mensch an einem Tag nicht haben, so was gibt es doch gar nicht. GLÜCKWUNSCH………….. Du denkst richtig, ich habe euch aufs Klatteis geführt.

Rosi
Rosi war 8 Jahre alt und sie lebte mit ihrer Mutter in einem kleinen Dorf am Rande eines großen Waldes. Rosis Vater war vor einem Jahr an Krebs gestorben. Rosi liebte ihren Vater abgöttisch, mehr als ihre Mutter. Aber das soll nicht heißen dass sie ihre Mutter nicht liebte, eben nur anders. Seid dem Tod ihres Vater zog Rosi sich immer mehr zurück. Auch hatte sie keine Freunde mehr, sie wollten mit ihr nicht mehr spielen, weil Rosi sich so seltsam benahm, das konnten die anderen Kinder nicht verstehen. Aber Rosi machte sich nichts daraus, denn sie hatte ja ihren virtuellen Freund, ihren Vater. Sie redete jeden Tag mit ihm. Ihre Mutter merkte davon nichts, denn sie hatte kaum zeit sich um Rosi zu kümmern. Sie musste von morgens bis abends arbeiten, damit sie leben konnten. Alles was Rosi tat, tat sie mit ihrem Vater. Wenn sie zur Schule ging, ging ihr Vater mit, auch im Unterricht redete sie mit ihm. Ihre Lehrerin machte sich schon langsam sorgen. Sie schrieb einen Brief und gab ihn Rosi, Rosi sollte den Brief ihrer Mutter geben. Aber Rosi gab den Brief ihren Vater, das hieß , das sie den Brief in eine Schachtel legte wo alles drin war was Rosi für ihren Vater schrieb oder malte, Rosi ging gern in den Wald, dort konnte sie sich besser mit ihrem Vater unterhalten ohne das sie im Dorf von den anderen komisch angeschaut wurde.
Eines Tages ging Rosi etwas weiter in den Wald und fand eine alte versteckte leere Bärenhöhle. Die Höhle war groß und ging weit rein in den kleinen Berg. Erst hatte sie etwas angst darein zu gehen, aber mit ihrem Vater schaffte sie die angst zu überwinden. Von da an war Rosi fast jeden Tag nach der Schule in der Höhle. Sie richtete sich die Höhle etwas ein, da stand ein Tisch und 2 Stühle aus Baumstämmen. Auch hatte sie aus der Kommode ihrer Mutter ein Deckchen und Kerzen raus genommen und brachte es zur Höhle. Ihr Puppengeschirr nahm sie auch mit.  Ihre Mutter merkte es ja nicht, sie war ja den ganzen Tag arbeiten und wenn ihre Mutter nach hause kam, war Rosi auch zu hause. So ging es Wochen und Monate, bis der Winter kam. In der Höhle wurde es immer Kälter und Rosi fror. Sie wurde krank und musste im Bett bleiben. Aber sie wollte nicht im Bett bleiben, sie wollte mit ihrem Vater in ihr Reich, in die Höhle. Dort konnte sie sich besser mit ihrem Vater unterhalten und spielen. Aber Rosis zustand verschlimmerte sich von Tag zu Tag, auch weil sie nicht in die Höhle konnte. Eines Tages hielt sie  es nicht mehr aus und sie schlich sich leise aus dem Haus. Es ging nur langsam voran, weil Rosi zu geschwächt war und Fieber hatte. Mit letzter Kraft schaffte sie es zur Höhle, dort schrieb sie noch etwas auf einem Zettel und legte ihn dann auf den Tisch. Dann ging sie  in eine ecke wo sie im Herbst  ein  Bett aus Blättern und Laub gemacht hatte. Denn dort sollte ihr Vater immer ein Mittagsschläfchen machen.  Rosi schlief ruhig ein. Nach einiger Zeit bemerkte Rosis Mutter dass Rosi nimmer da war, sie suchte sie überall und fand sie nicht. Sie ging zur Polizei und bat um Hilfe, auch die Leute aus dem Dorf halfen mit  Rosi zu suchen. Sie suchten erst das ganze Dorf ab und anschließend gingen sie in den  Wald rein.  Aber sie mussten nach Stunden die suche aufgeben weil es zu kalt und zu dunkel war. Am nächsten morgen gingen alle wieder in den Wald und suchten weiter. Die Polizei hatte Spürhunde mitgenommen. Es ging tiefer und immer tiefer in den Wald. Bis auf einmal die Hunde eine Spur fanden. Nach kurzer Zeit fanden sie die versteckte Höhle und gingen rein. Sie staunten nicht schlecht als sie die Höhle gut eingerichtet fanden. Rosis Mutter fand den Zettel auf dem Tisch, darauf stand,  Liebe Mammi sei nicht böse, mir geht es gut ich gehe jetzt zu Papi. Rosis Mutter schaute sich um und dann sahen sie alle in einer dunklen Ecke Rosi mit einem lächeln im Gesicht liegen. Rosi war für immer eingeschlafen.

 

 

 

 

 

 



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